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Es werden Posts vom März, 2014 angezeigt.

Von echten Büchern und Eselsohrenknickern

Eigenartig, mal wieder ein echtes Buch gelesen, also eines, das gedruckt wurde. Zum Blättern musste ich die Seiten anfassen. War gar nicht so schlecht. Habe danach sofort ein Weiteres zur Hand genommen und aufgeschlagen. Ich kann’s noch! Doch ich habe das Buch in der Stadtbücherei ausgeliehen und dabei ganz vergessen, was mich früher schon an den geliehenen Büchern gestört hat, dass die Vorleser (in diesem Fall diejenigen, die das Buch vor mir ausgeliehen und gelesen haben) bei geliehenen Büchern Eselsohren zur Markierung der Leseposition einknicken. Ich verstehe diese Unart schon grundsätzlich nicht, aber jeder kann ja mit seinen Büchern das machen, was er möchte, jedoch nicht mit einem geliehenen Buch. Schließlich wurden doch Lesezeichen erfunden und man kann auch selbst viele Dinge zum Lesezeichen umfunktionieren, wobei ich aber nicht übriggebliebene Salamischeiben meine, aber vielleicht ist das Eselsohrknickern zuzutrauen. Das Buch selbst war etwas mysteriös. „Das Seil“ von...

Bäckergeschichten

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Morgens beim Bäcker. Es gibt keine Eierweck. Stattdessen wird mir ein Rosinenbrötchen oder ein Schokobrötchen angeboten. Ernsthaft, damit kann man doch kein Eierweck ersetzen. Wenn ich so etwas wollte, hätte ich es bestellt. Meiner Meinung nach sind Rosinenbrötchen so überflüssig wie ein Kropf, diese seltsamen getrockneten Trauben erinnern mich an Maden und die esse ich auch nicht. Und von diesen komischen braunen Dinger, die in Schokobrötchen eingebacken werden und mit Schokolade so viel gemeinsam haben, wie ein Goldfisch mit Gold... Aber weil so schönes Frühlingswetter ist, stört es auch nicht weiter. In der Büroschublade finde ich noch einen Keks oder etwas, das so ähnlich ist wie ein Keks.

Inspiration Ror Wolf

Ein Bild von Ror Wolf sollte uns vergangene Woche inspirieren. Und das kam mir in den Sinn: Ach, dachte ich, als ich die Brötchen bezahlt hatte und die Bäckerei verließ, da kommt ja gerade mein Haus auf einer großen Welle vorbei. Wohin will es nur ohne mich? Schnell lief ich zu Alfred, damit er mir sein Boot leiht. Wir paddelten dann gemeinsam hinterher. Es nervt,wenn es das tut, sagte ich. Aber Alfred war guter Dinge. Zum Glück haben wir Brötchen. Ja, schon, doch im Haus steht die Orangenmarmelade auf dem Tisch, die habe ich selbstgemacht. Ich winkte meinem Haus, doch es drehte mir seinen Rücken zu. Na, warte, komm' du mir nach Hause!