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Es werden Posts vom März, 2012 angezeigt.

Ostereier und Strickguerilla

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Fast wie Ostereiersuchen... Ich finde mal wieder die Arbeiten der Strickguerilla.

Bücher kaufen

Die Kassiererin in der großen Buchhandlung war nicht gut drauf. Vielleicht lag es daran, dass eine große Umräumaktion stattgefunden hatte und Kunden, z. B. ich, ein bisschen planlos durch die Buchhandlung schossen. Ja, es gab auch einen Plan, wo was zu finden war, aber nachdem Fantasy an derselben Stelle wie vor dem Umräumen war, hatte ich nicht gleich erkannt, dass etwas anders war und es erst im dritten Stock gemerkt. Und dann war mir nicht klar, wo ich das Psychobuch suchen sollte, im Untergeschoß bei Lebenshilfe und Esoterik oder ganz oben unter Fachpsychologie. Es war dann egal, weil es nicht vorrätig war und ich später dann doch den Internetbuchhändler beauftragt habe. An der Kasse jedenfalls haben wir Kunden uns schön in die Schlange gestellt, wir wären ganz sicher in England nicht aufgefallen. Es war Frühling, die Sonne schien, da waren wir gut gelaunt. Doch wir wurden zurechtgewiesen. "Stellen Sie sich doch auch bei meiner Kollegin an." Wir Kunden sahen uns an. ...

Frankfurt über dem Main

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Die vereinigte Dienstleistungsdingsbums, oder wie heißen die? hat sich heute um meine Gesundheit gekümmert und mich gezwungen zur Arbeit zu laufen. Ich hätte nichts dagegen gehabt, wie üblich unter dem Main durchzufahren, aber heute bin ich tatsächlich über den Main, siehe Beweisfoto. Jedenfalls habe ich mir mal wieder die Stadt an anderen, als den üblichen Stellen angesehen, wenn es auch bereits das zweite Mal in kürzerer Zeit war. Tatsächlich schließen auf der Berger Straße Bäckereien, habe ich heute festgestellt. Wenn innerhalb von zwei U-Bahn-Stationen 10 Bäckereien zu finden sind, die in Nebenstraße nicht mal mitgezählt, dann finde ich das schon ein bisschen viel Backwerk, weil ja auch die Supermärkte zusätzlich Backwaren anbieten, ganz zu schweigen von Ständen am Wochenmarkt. Wobei am Samstag der Mann vor mir in der Bäckerei nicht einmal seine üblichen Laugenbrötchen bekam und bereits die zweite Bäckerei besuchte. Aber vielleicht war das ja nur ein kurzfristiger Laugenengpasss....

Lambchop in Frankfurt

Lambchop spielte gestern in der Union Halle. Der Abend war schön, aber auch seltsam. Während des Konzerts stellte ich mir doch so einige Fragen. Warum müssen die U35 ständig von ihren Plätzen aufspringen und irgendwohin, während die Ü40 sich dem Konzertgenuss hingeben und erst dann aufstehen, wenn es zuende ist? Warum muss der Service der Union Halle hinter der Bar bei einem leisen Konzert so laut auf- und umräumen, dass das Geklirre der Gläser furchtbar stört? Das Konzert beginnt mit der Background-Sängerin Cortney, die ohne Kurt und Tony, mit den anderen Musikern vier Lieder singt. Die Coverversion von Talking Heads "Heaven" bleibt mir hier im Gedächtnis. Die Jungs an den Instrumenten sind entweder super cool oder haben keinen Bock. Allen voran der bärtige Typ, Ryan, am Keyboard. Courtney hat sich für Rotwein entschieden, die anderen trinken doch lieber Wasser. Nach den vier Liedern winkt Ryan uns kurz zu und ist schon auf der Treppe, um hinter der Bühne zu verschwinden....

Geschichten aus dem Untergrund

Eine ältere Dame spricht mich am Abend in einer U-Bahn-Station an, während ich warte. Aus dem Augenwinkel habe ich sie wahrgenommen. Sie fragt micht sicher nach der Richtung, in die sie fahren muss. "Können Sie mir vielleicht 70 Cent schenken?" fragt sie. Ich bin verwirrt, das hätte ich nicht erwartet, dennoch bekommt sie die Standardantwort auf derartige Ansinnen, egal von wem sie an mich gestellt werden. "Nein!" ich wende mich ab. Eine Woche später sitze ich am Abend in derselben Station. Ein junger Mann mit einem Gipsarm kommt und setzt sich in meine Nähe. Da tritt wieder die Dame hinzu und fragt den jungen Mann: "Können Sie mir 70 Cent schenken?" "Wieso? Haben Sie keine Rente?" "Doch, aber die reicht nicht. Es ist nichts auf dem Konto. Da kommt erst morgen was drauf. Ich mache das hier doch nicht zum Vergnügen. Es ist ganz schön schwer." Mir fallen hierzu noch einige Fragen an, aber der Mann hat seine Entscheidung getroffen. ...

Geschichten aus dem Untergrund

Am Wochenende, früh morgens in der S-Bahn, kann es manchmal besonders anstrengend sein. Da sind weniger Menschen unterwegs, ich bin im Wochenende-Modus und muss doch früh aufstehen. Das ist schlecht. Ich bin empfindlich, was Nase und Ohren anbelangt. Irgendeiner, und ich weiß nicht wer, trinkt Red Bull. Der eklig-süße Geruch hängt im ganzen Wagen. Ich beginne zu überlegen, was schlimmer ist, Alkoholgeruch oder dieses Zeug? Ich kann mich nicht entscheiden. Vor allem werde ich abgelenkt, weil ein Fahrgast sein Kleingeld zählt. Gibt es am frühen Morgen schlimmere Geräusche als dieser hohe Klang des Kleingeldes? Da wünsche ich mir doch fast den Laubbläser des Nachbarn. Aus unerfindlichen Gründen höre ich dieses Geräusch im Untergrund nie...