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Es werden Posts vom Juni, 2015 angezeigt.

Inspiration - Affichisten am Main

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Kopfsteinpflaster am Mainufer. Plopp, hinter ihr fällt eines Kokosnuss vom Baum. Sie hat die Spielzeugeisenbahn getroffen. Rote, gelbe und grüne Farbe läuft heraus. Das Himmel-und-Hölle-Spiel verschwindet. Sie hüpft davon, in der Hand den blauen Gummiball. Die Litfasssäule lacht. Das neunte Loch sollte doch zu schaffen sein. Der Golfschläger in ihrer Hand verschwindet. "Warum bin ich nur so durchsichtig?", fragt sie und manifestiert auf dem Hochbunker an der Friedberger Anlage. "Jetzt bin ich doch in der Pfanne gelandet", lacht sie und schwappt über das Eigelb. Der Speck kitzelt in ihrer Nase. Aus der Drehtür kommt ihr zweimal derselbe Mann mit einer Melone auf dem Kopf entgegen. Sie greift sich die Melone, schneidet sie auf und beißt hinein. Sie schmeckt nach Cheddar und Birne. Das war ja klar, denn die Drehtür steht am Eisernen Steg. Sie gräbt ein Loch und verschwindet darin. "Ach, es hätte nicht der Messeturm sein sollen", ruft sie aus, als sie auf da...

Nochmal Dante

Weil's mir so Spaß gemacht hat, mich mit Dante zu beschäftigen und ich auch mal etwas "Herzerfrischendes" machen wollte, habe ich mir auch noch eine Stelle aus dem dritten Teil der göttlichen Komödie ausgesucht, zu dem ich noch etwas schreiben wollte. Hier kommt's: Paradies 3 . Gesang „Und wie von Gläsern, von durchsichtgen, klaren, v on Weihern, welche seicht, doch still und rein, Den Boden unverdunkelt offenbaren, Ein Antlitz widerstrahlt, so schwach und fein, Daß man erkennen würd in größrer Schnelle Auf weißer Stirn der Perle bleichen Schein; So sah ich manch Gesicht an jener Stelle Und war im Gegensatz des Wahns, durch den Einst Lieb entflammt ward zwischen Mann und Quelle.“ Vorsichtig balancierte sie über den kleinen Steg. Der Bach unter ihr plätscherte, das Wasser war sehr klar. Nur ein paar Schritte den Weg entlang und sie spürte die Sonne auf ihren Schultern. Der Weg teilte die Wiese, sie war so hoch, dass ihr das Gras bis zur Hüfte ging. Hie...