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Schlosspark Bad Homburg im November

Fundstücke

Am Freitag um 18:37 Uhr gingen in der U-Bahn an der Endhaltestelle die Lichter aus. Die Menschen strömten am Bahnsteig entlang und wollten so schnell wie möglich nach einer Arbeitswoche nach Hause. Manche trugen schwer an ihren Einkaufstaschen. Derweil gingen in der Bahn die Lichter wieder an. Die Türen schlossen sich und die Bahn fuhr ab. Im zweiten Wagen standen zwei Menschen und starrten mit offenen Mündern nach draußen auf den Bahnsteig. Es war wieder einmal passiert. Diese beiden hatten die Durchsage "Endstation. Alle aussteigen!" überhört oder ignoriert. Sie waren sitzengeblieben, konnten nicht glauben, dass es nicht weiterging. Und es ging weiter. Sie fuhren in den dunklen Tunnel und waren verschwunden. Als die U-Bahn zehn Minuten später auf der anderen Seite des Bahnsteiges wieder einfuhr, war die Bahn erleuchtet, aber leer. Die U-Bahn würde nun ihren Weg zur anderen Endhaltestelle beginnen. Jedoch hinten im Tunnel, in dem die Bahn vor zehn Minuten verschwunden ...

Skurrile Begebenheiten - Lesung Bürgerinstitut

Hier ein Tipp für eine interessante Lesung. Und es ist immer gut, den Altersdurchschnitt bei solchen Veranstaltungen etwas zu drücken. http://www.buergerinstitut-ffm.de/Aktuelles/Programm-Treffpunkt-Rothschildpark/Autorenlesung-mit-Birgit-Foerster Vielleicht taucht auch die eine oder andere Geschichte in diesem Blog auf.

Ror Wolfs Horrorroman

Einfach irre, der neue Roman von Ror Wolf. "Die Vorzüge der Dunkelheit" ist so rätselhaft und phantastisch, alptraumhaft und noch vieles mehr. Dann findet man im Buch auch noch Collagen, die dazugehören oder auch nicht. Es ist ein Buch für die Sinne und bricht mit den normalen Lesegewohnheiten. Das macht Spaß, kurbelt die Phantasie an und ist eindeutig kein Fall für ein E-Book. Und dann kommen so kleine Sätze, die mich unglaublich rühren, wie "das Essen war eine Angewohnheit von mir." Ich kann's empfehlen für Menschen, die das Andere suchen.

Frankfurt im Oktober

In Frankfurt ist der Oktober natürlich immer ein besonderer Monat. Herbstlich ist es hier, wie überall, aber hier gibt es jedes Jahr so viele Blätter zu bestaunen. Nach drei Tagen Buchmesse habe ich genug gesehen und will lieber selbst wieder schreiben. Flarf - Abitur - Tinte - Frankfurt (Begriffe, die in meiner neuen Geschichte eine Rolle spielen werden.) Zeit reif für die Reifeprüfung, Reifzeit Mit touristischen Informationen zur Profi-Mannschaft Für Trommeln, Tinte gibt es einen Partner EZB-Chef Draghi will Staatsanleihen aufkaufen Intensiv Gefärbtes Wasser – Kursfeuerwerk Der neue Studienwahltest von abitur- und studium.de Günstig bei tinte.de Zur Verwendung in Federkielen, Pinseln Für die offizielle Homepage der Stadt und der Offiziellen Seite des Vereins Wann ist die Zeit reif für die Ankündigung

Schreiben kann so leicht sein

Eine kurze Geschichte Alles vorbereitet. Heute beginnt mein Leben als Schriftstellerin. Eine Woche Urlaub genommen. Der Wecker hat um 8 geläutet. Noch ein wenig liegen geblieben. Kaffee gekocht. An den Schreibtisch gesetzt und den neuen Block bewundert. Mit dem neuen Füller, ls und ms auf das Blatt geschrieben. Die königsblaue Tinte sieht sehr schön aus. Ein paar Bleistifte angespitzt. Aufgestanden und ein wenig aus dem Fenster geschaut. Der Kaffeebecher ist schon wieder leer. In der Küche Kaffee geholt. Ein kleines Hungergefühl im Bauch. Wieder in die Küche und ein paar Cornflakes gegessen. Wieder Kaffee gekocht. Zwei Ideen für den Titel gehabt. Den Bucheinband vorgestellt. Titel klingen zu sehr nach Frauenroman. Titel wieder durchgestrichen. Blätter weggeworfen. Eingefallen, dass heute die Müllabfuhr kommt. Schnell die Mülltonnen rausgestellt und danach noch ein bisschen Blumen gegossen, ein kurzer Plausch mit der Nachbarin. Konnte gar nicht glauben, dass ich nun angefangen ha...

Zombies in der U-Bahn

Am Freitag war ich ein wenig aus der Zeit gefallen. Ich hatte einen Termin und war eine halbe Stunde später dran als üblich. Die U-Bahn war voll, ich stand mit anderen Leuten im Gang. Vor mir ein Mann mit seiner kleinen Tochter, vielleicht vier Jahre alt. Eine Frau fragte den Mann, ob er sich setzen wollte. "Das geht schon.", sagte er. Die Frau gab aber nicht auf. Sie fragte die Tochter: "Oder willst Du Dich vielleicht setzen?" Sie stand auf und das Mädchen setzte sich. Es schaute die Frau nicht an und sagte auch nichts. Der Vater meinte: "Super." Kein Danke des Mädchen oder des Vaters. Nicht einmal geschaut haben sie, wer da freundlich war. Ich machte mir so meine Gedanken, hielt mich fest, denn die Bahn fuhr. Plötzlich sah ich meine Mitfahrer. Sie starrten alle auf ihre Smartphones, einige tippten völlig hektisch, eine andere hielt das Handy in der einen, in der anderen den Kaffeebecher. Wieder andere hatten Kopfhörer im Ohr. Ich sah mich um, überall d...